ÜBER UNS

Die Wallnerpass wurde als Sektion Brauchtum des Heeressportvereines Saalfelden (HSV) im Jahr 1994 gegründet und besteht derzeit aus 55 Mitgliedern.

Ziel und Zweck unserer Pass ist es, die Tradition der Krampus- und Perchtenläufe – die jahrelang zu einer Karikatur des Brauchtums verkommen waren – mit Masken, die nach altem Vorbild selbst handgeschnitzt werden, realistisch zu veranschaulichen.

Unser Bestreben ist es, das Interesse der Bevölkerung an solchen Veranstaltungen zu wecken bzw. wieder zu gewinnen.

Die Mitglieder der Wallnerpass schnitzen alle Masken in mühevoller Kleinstarbeit aus Linden- und  Zirben Holz selbst.

 

Um eine Maske fertigzustellen, verbringt jeder Schnitzer - vom ersten Schlag mit dem Stemmeisen bis zur Montage der Bockhörner - gut und gerne 25 Stunden in der Schnitzkammer.

Auch auf Kleinigkeiten wie das Anfertigen von Krallen, Zehen und Hufen, die auf Schuhe und Handschuhe montiert werden, wird großer Wert gelegt. 

Schellen und Gurte werden ebenfalls in Handarbeit hergestellt.

Die Fellanzüge werden von verschiedenen Gerbereien aus langzottigen Fellen von Island-Schafen produziert und von der Wallnerpass zugekauft. 

Ein teures Hobby: Die Gesamtkosten pro Ensemble betragen um die             € 1.500,—

Die Schnitzkammer und sonstige Räumlichkeiten der Wallnerpass befinden sich in der Saalfeldener Wallnerkaserne. Der Hintergrund: Der Stamm der Pass besteht aus mehreren Unteroffizieren des Österreichischen Bundesheeres - Daher der Name Wallnerpass.